Freitag, 02.Oktober 2015

Der Genozid in Armenien 1915 – damals und heute

Während des 1. Weltkrieges (1914-1918) geschah einer der ersten systematischen Genozide des 20. Jahrhunderts. Unter Verantwortung der Regierung des Osmanischen Reiches begannen 1915 die Verhaftungen und Umsiedlungen von Hunderttausenden aus Metropolen wie z.B. Istanbul und den Gebieten der heutigen östlichen Türkei.

Die Schätzungen zu den Toten bewegen sich zwischen 1,5 – 2 Mio. Die Bewertung des historischen Geschehens variiert je nach politischem Blickwinkel auch heute noch.

Im Vortrag geht es sowohl um eine historische geopolitische Einordnung der Geschehnisse, als auch um den aktuellen Diskurs: die Rolle des Deutschen Kaiserreichs als damaliger Verbündeter des Osmanischen Reichs im 1. Weltkrieg und die offizielle Deutung der Bundesregierung werden dabei ein Schwerpunkt sein.

Ha­fen­vo­kü – St.​Pauli Ha­fen­stra­ße 116
ge­öff­net ab 19 Uhr – Ver­an­stal­tungs­be­ginn 20 Uhr