Antifa-Café im Januar: Fr., 03.01.2014

Alle Jahre wieder: Gegen den Naziaufmarsch am 18. Januar in Magdeburg

Der „Gedenkmarsch“ in Magdeburg ist einer der wenigen verbliebenen neonazistischen Trauermärsche mit konstant hoher Beteiligung. Das etablierte Ritual stärkt die Neonazi-Szene in Sachsen-Anhalt nach Innen, hat jedoch kaum politische Außenwirkung. Da sich die antifaschistischen Proteste auf dieses Ritual beziehen, wirken auch sie an vielen Stellen repetitiv und inhaltsleer. Für antifaschistische Mobilisierungen gegen den „Gedenkmarsch“ ergeben sich auch daraus verschiedenste Herausforderungen.

Für den 18. Januar 2014 wurden erstmalig auch bürgerliche Blockaden, u.a. von den Landtagsfraktionen der Grünen und der Linkspartei, angekündigt. Das Klima in der Stadt wird spürbar Blockade-freundlicher, was auch den Plänen von Magdeburg Nazifrei zuträglich sein könnte.

Beim Antifa Café am 3. Januar wollen Vertreter_innen des AK Antifa Magdeburg über den jährlichen „Gedenkmarsch“ berichten, über mögliche Aktionsszenarien reden und für eine antifaschistische Beteiligung aus Hamburg werben.

Eine Einschätzung zum 18.01.2014 findet ihr auf www.akantifa.blogsport.eu.

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