Antifa-Café am Freitag, 05.04.2013

vor der inhaltlichen Veranstaltung erwartet euch ein kurzer Mobilsierungsbeitrag gegen den Naziaufmarsch am 8.5. in Demmin (MV)

>>>Nicht lang Fackeln!
Am 8. Mai wollen Neonazis wieder einen Trauermarsch in Demmin abhalten. Unter Führung der NPD werden rund 300 von ihnen durch die Peenestadt maschieren wollen. Ihr Ziel ist es Geschichtsfälschung zu propagieren und sich als Opfergemeinschaft zu stilisieren. Dazu rücken sie den Demminer Massensuizid von 1945 am Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus in den Mittelpunkt und schmücken die Vorgänge fantasievoll aus. Mit dem Positionieren deutscher Opfer im Zentrum des Gedenkens zum 8. Mai wollen die Neonazis die Befreiung als Unterjochung darstellen und ihr die Legitimität aberkennen.
Überall auf der Welt aber begehen heute noch Menschen mit Freude den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Sie alle wissen, dass es die Deutschen waren, die Massenmord und Vernichtungskrieg über die Menschen brachten. Das der Vernichtungskrieg mit all seinen Folgen letztlich auf Deutschland zurückfiel, ist für uns verständlich und begrüßenswert. Wir werden nicht vergessen, wer die Schuld an der nationalsozialistischen Barbarei trägt und wenden uns gegen die, die sie verwässern oder leugnen wollen, um Deutschland vor der Welt oder der eigenen Ideologie reinzuwaschen. Deshalb gehen wir am 8. Mai in Demmin auf die Straße und versuchen den Aufmarsch der Neonazis zu stören und zu verhindern. Zugleich wollen wir die Serie der erfolgreichen Blockaden und Aktionen gegen Faschoaufmärsche im Bundesland ausbauen und so der Neonaziszene einen weiteren empfindlichen Hieb versetzen.
Auf nach Demmin, Geschichtsrevisionisten stoppen!
Cадитесь пожалуйста!< <<

weitere Infos demnächst: kombinat-fortschritt

Wir machen weiter mit unserer Reihe Why we fight!

Block 1: Kapitalismus und Krise

2. Teil: In der Einführungsveranstaltung wird zunächst der gegenwärtige Zustand des Kapitalismus in seiner krisenhaften Zuspitzung und seine Auswirkungen auf die Menschen in Europa analysiert. Der Fokus liegt hierbei in einer Beschreibung der Krisenstaaten.

weitere Infos folgen